Osterspecial

Vor 4 Jahren zur Osterzeit 2017 entstand in Zusammenarbeit mit dem Theater glassbooth einer unserer aufwändigsten Arbeiten für PONTIUS PILATUS.

Mit einem mobilen Greenscreen, den wir in Kürze vor den Dreharbeiten installiert und ausgeleuchtet haben, entstanden diverse Zwischensequenzen als Bühneninstallation. Ein großes Ensemble, das während der Umbauarbeiten ungeduldig bei sehr kühlen Temperaturen in einer ehemaligen Werkshalle  (Magazin von Susanne Schalz) auf ihren Einsatz wartete, sowie die nur an einem Tag angesetzten Dreharbeiten, war eine ambitionierte Herausforderung für uns, die am Schnittcomputer noch ihren Höhenpunkt fand. Dabei ging es vor allem darum, stimmungsvolle Szenen entstehen zu lassen, die den Theaterbesucher auf der Bühne begeistern sollten.

Wie so oft laufen solch Arbeiten vor der Kamera nicht nach Plan. Auszüge dazu gibt es in dem folgenden kurzen Clip zu sehen.

 

Set them free!!

LIBERTY (Musik SMOT/ Video bs-films):

Wir erhielten vor wenigen Tagen einen Anruf von Silja, der Frontfrau von Smot, die auf das „vernebelte Weltgeschehen“ aufmerksam machen wollte

Sie schrieb einen Song über „Liberty, Womens Right, deren Rechte in vielen Ländern dieser Welt mit Füßen getreten werden. “ Liberty richtet sich speziell an die inhaftierten Frauen Loujain al-Hathloul und Nasrin Sotudeh.

Auch wenn die Welt mit der Pandemie beschäftigt ist, darf man den Blick
auf viele Missverhältnisse nicht verlieren. Frauen, die nur für ihre
Rechte kämpfen, kommen ins Gefängnis oder werden nicht gut behandelt.
Dieser Song richtet sich hauptsächlich an Loujain al-Hathloul
(Frauenrechtlerin, seit 2014 in den VAE in Haft, weil sie sich u.a. für
die Aufhebung des Frauenfahrverbots einsetzte) und Nasrin Sotudeh
(Rechtsanwältin, verurteilt zu 11 Jahren Haft im Iran wegen Verstoßes
gegen die islamischen Kleidervorschriften in einer Videobotschaft).

Eine wahnsinns engagierte unglaubliche tolle Idee, die wir sofort mit einem Video unterstützen und das möglichst in einem zeitlich engen Rahmen kreieren wollten.  Damit der Clip in weniger als einer Woche auch entstehen konnte, liessen wir unsere Kameras aus und gaben wie heute üblich auf Distanz Anweisungen an Silja, sich selbst mit ihrem Handy zu filmen. Innerhalb von 24 Stunden hatten wir die Aufnahmen und nach einem weiteren Tag später sogar den fertig gemasterten Song.  2 weitere Tage verbrachten wir beim Schnitt und schon kurz danach ging der Clip auf seine Reise.

„Der Song und das Video sind innerhalb von 2 Tagen enstanden und wir bedanken uns mit 1000 Küssen an Dirk Gerigk von BS-Films und Nico Greyn von Caravan Recording.“ Silja von SMOT

 

Freunde, macht bitte mit und teilt den Song, um auf die Ungerechtigkeit hinzuweisen.

 

 

 

Der Soundtrack zum Film PANDEMONIUM

Der Film hätte längst seine Premiere feiern sollen, stattdessen gibt es zuvor den fantastischen Soundtrack des Main Scores von  afp  unter den Weihnachtsbaum gelegt mit vielen Samples aus dem Film zum Download eingepackt in passendem Artwork.

61 Minuten  perfekte Ambientsounds, die sich mit unseren bewegten Bildern ergänzen und die richtige Stimmung im Film erzeugen . Aber auch ohne ist dieses Album sehr empfehlenswert, ein passendes Hörspiel zu einer besonderen Zeit, ein Zeitzeugnis mit einigen Beiträgen von Menschen aus Gladbeck und Umgebung.

Wir danken Andy Falconer für seine Arbeit und seinem schnellen Support.

Hier geht es zum Download und nur exklusiv bei afp:    https://selz.co/cRqdJKd

Und hier die Story zu der Entstehung unserer Zusammenarbeit zu diesem Projekt:

Quelle: „Andrew Falconer Projects , afp news letter#44 vom 24.12.2020“

PANDEMONIUM

PANDEMONIUM ist eine Produktion von theater glassbooth und bs-films:

„Die Auswirkungen der Corona-Pandemie betreffen uns alle, gesamtgesellschaftlich wie auch individuell. Im Umgang mit der Krise drängen sich viele Fragen auf. Wir sehen uns mit Risiken und Unsicherheiten konfrontiert, mit großen und kleinen Veränderungen aber auch mit Chancen.

Mit dem Kurzfilm „Pandemonium“ hat sich das theater glassbooth um Jens Siegfried Dornheim und Dominik Hertrich in Zusammenarbeit mit Dirk Gerigk und Stefan Bahl von bs-films mit dieser für alle Menschen vollkommen neuen Situation künstlerisch auseinandergesetzt und ein Film-Experiment zum Mitmachen aus der Taufe gehoben.

Mit der Unterstützung des Verfügungsfonds „Projekt Stadtmitte Gladbeck“ startete das Filmteam Ende Mai 2020 einen Aufruf in der Gladbecker Bevölkerung: Die Bürger*innen der Stadt Gladbeck wurden dazu eingeladen, mit einer selbstgemachten Filmaufnahme an „Pandemonium“ mitzuwirken.
Die eingesendeten Filmclips wurden mit Spielfilmszenen verknüpft.
Unter der Fragestellung „Was möchtest Du/möchten Sie in Zeiten der Krise sagen?“ wurde die Bevölkerung dazu ermutigt, mit einem selbstgefilmten (Handy-)Video zum Film beizutragen.

In den Videos sollten sich die Teilnehmenden mit den von ihnen wahrgenommenen persönlichen, sozialen und/oder wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise auseinandersetzen. In der kreativen und
inhaltlichen Ausgestaltung waren die Teilnehmenden frei, lediglich die maximale Länge der Clips von jeweils 2 Minuten wurde begrenzt. Das eingesandte Material wurde vom Filmteam weder verfremdet noch kommentiert oder gewertet. Vielmehr wurden die Clips der Beteiligten in den filmischen Rahmen eingebettet: Menschenleere Orte, surreale Details, das Individuum in der Isolation, Traumsequenzen – die Montage der Szenen
setzt das eingesandte Material in einen künstlerischen Kontext. Durch den ästhetischen Ansatz werden zusätzliche Möglichkeiten und Gedankenräume für die Diskussion und den Umgang mit der Krise angeboten.
Aus den Einsendungen und der assoziativen Rahmenhandlung ist während der Pandemie ein Filmexperiment entstanden, das beispielhaft für die Gedanken, Fragestellungen, Auswirkungen und Möglichkeiten stehen kann, die die Corona-Krise mit sich gebracht hat und weiterhin mit sich bringen
wird. Die Kunst wird als Möglichkeit einer Ausdrucksform somit zusätzliches Kommunikationsmittel, um Erlebnisse kreativ zu verarbeiten und in einem filmisch-öffentlichen Raum zu teilen und erfahrbar zu machen.“

PANDEMONIUM
Schauspiel: Dominik Hertrich
Idee: Jens Siegfried Dornheim & Dominik Hertrich
Konzept: Dirk Gerigk
Kamera: Stefan Bahl & Dirk Gerigk / Schnitt: Dirk Gerigk
Musik: afp & Dangerboy
Regie: Jens Siegfried Dornheim
Länge: 44:20 Minuten

BS-1 geht in die Luft

Unser fliegendes Auge, das uns andere Perspektiven ab sofort bietet. 

Bereits zum zweiten Mal war die BS-1 bei  unseren Dreharbeiten im Einsatz, auch indoor, wie hier im Theater im Depot zu einem Trailer zu „Reichsbürger“.

Die fantastischen Fotos zu dieser Premiere von Oliver Mengedoht.

Danke dafür.

 

Wir sind dabei….

…wenn es darum geht, nicht nur im Fußball Farbe sondern auch gegen Rassismus klar Kante zu zeigen.

Wir waren nicht untätig in den letzten Monaten und haben die Schalker Fan Initiative in Gelsenkirchen zum Dreh anläßlich der Verleihung des Julius-Rumpf-Preises 2020 von der Martin-Niemöller-Stiftung, die vorrangig Projekte und Initiativen fördert, die sich antirassistisch, für die Einhaltung von Menschenrechten und für eine demokratische Alltagskultur positionieren, besucht.

Da in der aktuellen Situation nicht alle Möglichkeiten wie vor der Pandemie bestehen, gerade solch tolle Bekanntmachungen gebührend in der Öffentlichkeit zu zelebrieren, haben wir uns darüber sehr gefreut und nicht lange gezögert, an der Verwirklichung dieser Verlautbahrung beizutragen.

Wir haben beim Dreh auf der Schalker Meile tolle engagierte Menschen aller Beteiligten kennengelernt, die am Film mitgewirkt haben und zur Sprache kommen.

Hier geht es zum Film:

 

Auch von uns:  Herzlichen Glückwunsch an die Schalker Fan-Ini.

 

Neues Filmprojekt mit theater glassbooth: Pandemonium?

Menschen aus Gladbeck zum Mitmachen gesucht!

„Die Auswirkungen der Corona-Pandemie betreffen uns alle, sowohl gesamt-gesellschaftlich als auch individuell. In der Auseinandersetzung und im Umgang mit der Krise drängen sich viele Fragen auf. Wir sehen uns mit Risiken und Unsicherheiten konfrontiert, mit großen und kleinen Veränderungen aber auch mit Chancen.
Gemeinsam mit den Menschen der Stadt Gladbeck möchten wir uns kreativ mit der Pandemie auseinandersetzen: Das Filmprojekt „Pandemonium?“ soll hierzu den Rahmen schaffen. Das Theater glassbooth um die künstlerischen Leiter Jens Dornheim und Dominik Hertrich in Zusammenarbeit mit den Gelsenkirchenern Dirk Gerigk und Stefan Bahl von BS-Films haben dieses Film-Experiment zum Mitmachen für alle Gladbecker Bürger*innen aus der Taufe gehoben.

Wir laden die Bürger*Innen der Stadt Gladbeck dazu ein, mit einer selbstgemachten Filmaufnahme an „Pandemonium?“ mitzuwirken. Die eingesendeten Filmclips werden von uns 1:1 in den Film eingebaut.
Der fertige Film soll im Herbst/Winter 2020 im Gladbecker Kino der Stadtbücherei Premiere feiern – wozu alle Teilnehmenden herzlich eingeladen sind. Anschließend wird der Film online verfügbar sein.

Wir freuen uns, wenn viele von Ihnen mitmachen und wir gemeinsam mit Ihnen ein filmisches Kunstwerk erschaffen, das aus der Krise entstanden ist und beispielhaft für die Gedanken, Fragestellungen, Auswirkungen und Möglichkeiten steht, welche die Corona-Krise mit sich gebracht hat und weiterhin mit sich bringen wird.
Alle Infos zur Gestaltung und zur Einsendung Ihres Beitrags finden Sie am Ende dieses Artikels. Schreiben Sie uns gerne, wenn Sie Fragen zu Ihrer Teilnahme haben: Unter der Mail-Adresse info@glassbooth.de sind wir für Sie erreichbar. Wir sind gespannt auf Ihren Film-Beitrag und freuen uns gemeinsam auf „Pandemonium?“! “ (Quelle. theater glassbooth)

Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen sind unter

www.glassbooth.de

zu finden.

Die Dreharbeiten haben bereits begonnen und nun freuen wir uns auf eine rege Teilnahme!!!

Dominik Hertrich von theater glassbooth mit Dirk Gerigk von bs-films beiDreharbeiten auf dem Rathausplatz in Gladbeck.

Ostern naht…

…und wir haben aus vergangenen und einer zukünftigen Theaterinszenierung die passenden Clips aus unserem Repertoire.

„Die Passion“ vom triastheater, Wiederaufnahme 2021

und „Pontius Pilatus“ vom theater glassbooth aus 2017

Ohne Worte

Beim Stöbern unserer Dateien ist uns ein Titelbild zu einem Musikclip  aufgefallen,  welches an die aktuelle Szenerie in unseren Straßen zur Zeit erinnert.

Ein Clip aus 2016, der nicht mit uns an der Kamera aber in unserer Ideenschmiede entstanden ist,  mit einer schnellen Bildfolge und einem abwechslungsreichen und treibenden Soundtrack von  Andy Falconer, der schnell an den Betrachter wie ein Shinkansen vorbeirauscht, wie hoffentlich auch diese Pandemie, die unser Land und Leben zur Zeit lahm gelegt hat. 🙁