Theater

2010 wurden wir von Dirk Schattner vom Musiktheater im Revier (MiR) bei einem Filmfest in Gelsenkirchen angesprochen, an der Internetoper teilzunehmen. Es folgten mehrere Zusammenarbeiten vor allem mit dem Theater glassbooth von Jens Dornheim sowie dem Trias Theater Ruhr von Ulrich Penquitt.

2010: Internetoper (MiR)

2010: Abfilmung/Doku der Lesung der Textfassung ICH BIN DER WELT ABHANDEN GEKOMMEN von Dirk Schattner

2011: Abfilmung Höhrspielinszenierung mit den HörBehren

2011: Abfilmung ICH BIN DER WELT ABHANDEN GEKOMMEN , Bayreuther Uraufführung nach Gustav Mahler von Dirk Schattber

2012: Abfilmung/Trailer SATANSBRATEN (theater glassbooth)

2012: Bühneninstallation und Abfilmung HEAVY MUSIC – Cool Love 2012, A Vision of God (Mir)

2013:  Das Produkt (theater glassbooth: Abfilmung/Trailer/Bühneninstallation)

2015: Luther (theater glassbooth: Abfilmung/Trailer/MuVi)

Das selten gespielte Stück des englischen Dramatikers Osborne (1929-94) wird von der prämierten freien Theatergruppe glassbooth unter der Regie von Jens Dornheim eigens für das Martin Luther Forum Ruhr in einer Kooperation inszeniert. In Anlehnung an das 2015er Motto der Lutherdekade „Reformation – Bild und Bibel“ wollen das theater glassbooth und das Martin Luther Forum einen Beitrag leisten, um das kulturelle Erbe der Reformation lebendig und erlebbar zu machen.

 

2016:  Zeit der Kannibalen;  ein Theaterstück von Johannes Naber nach dem Drehbuch von Stefan Wigl (Abfilmung/Trailer/Pressefotos)

2016: Das Totenschiff (trias theater)(Abfilmung/Trailer/Pressefotos)

„ Das Totenschiff“ nach „B.Traven“ B. Traven gehört zu den geheimnisvollsten Autoren der Weltliteratur. Inzwischen wird nicht mehr daran gezweifelt, dass B. Traven wie auch Ret Marut, Pseudonyme von Otto Feige sind, der aus Schwiebus in der preußischen Provinz Brandenburg stammt. Besonders überraschend entdeckte Jan Christoph Hauschild, dass Otto Feige auch in Gelsenkirchen gelebt und gearbeitet hat. In seiner Zeit als Schriftsteller schuf B. Traven zwölf Romane und viele Erzählungen, in denen sich Abenteuerromantik und ironischer Humor mit Kapitalismuskritik verbinden. B. Traven schrieb seine Bücher konsequent aus der Perspektive der „Unterdrückten“ und „Ausgebeuteten“. Seine Figuren stehen am Rande der Gesellschaft, entstammen dem proletarischen und lumpenproletarischen Milieu. Zu den bekanntesten Werken B. Travens gehört sein 2. Roman „Das Totenschiff“ aus dem Jahr 1926. Mit diesem Werk kann B. Traven als erster Romanautor in Anspruch nehmen, die nach dem Ersten Weltkrieg offenkundig gewordene Absurdität der Staatenlosigkeit zum Thema gemacht zu haben.  (Bearbeitung von Ulrich Penquitt)

2017: Pontius Pilatus (theater gklassbooth; Abfilmung/Trailer/Bühneninstallation)

Basierend auf einer Nebenhandlung des allegorisch-satirischen Romans „Der Meister und Margarita“ des russischen Autors Michail Bulgakow (1891-1940), befasst sich das Stück PONTIUS PILATUS mit den letzten Tagen im Leben Jesu Christi, der bei Bulgakow den hebräischen Namen Jeschua Ha-Nozri trägt. Erzählt wird die Geschichte von Pontius Pilatus (Dominik Hertrich) vor, während und nach der Kreuzigung Jesu. Nach dem großen Erfolg des Theaterstücks LUTHER von John Osborne im Jahr 2015 ist PONTIUS PILATUS die zweite Kooperation vom freien Theater glassbooth und dem Martin Luther Forum Ruhr. http://www.glassbooth.de , Trailer realisiert von bs-films.de

2017: Goethe und Schiller (JobAct: Abfilmung)

2018: Judas Schiller (theater glassbooth; Trailer/Abfilmung)

Teaser realisiert von bs-films.de judas handelt von einem mann, dessen name für verrat steht. ein mann, der jahrhundertelang von jedem geschmäht wurde. doch wäre ohne diesen menschen und ohne seinen judaskuss das christentum nie zu einer der großen weltreligionen geworden… es gibt in jedem zeitalter spekulationen über judas und seine motive. nach zweitausend jahren ist es an der zeit, dass judas selber spricht: in einer selbst inszenierten show begeht er einen letzten versuch, seine tat wieder auf ein menschliches maß zurück zu bringen und sein publikum dahin zu führen, wo es lieber nicht sein möchte: zu dem judas in sich selbst. die niederländische autorin lot vekemans (*1965) gibt dem jünger, der jesus verriet, ein gesicht und eine eigene geschichte. und sie lässt ihn fragen stellen. zum beispiel: was wäre gewesen, wenn ich in gethsemane bei jesus geblieben wäre? was wäre aus ihm geworden? und was wäre aus mir geworden. und vor allem: was wäre aus uns allen und dem christentum geworden? und es geht um unsere wahrnehmung der judas-figur und um das, was wir in sie hineinprojizieren: „judas wird von den menschen verhöhnt, damit sie ihre eigenen seelen rein waschen. es ist auffällig, dass in portraits, die über die jahrhunderte entstanden sind, judas immer hässlicher und böser dargestellt wurde“ sagt vekemans. www.glassbooth.de

to be continued….